Pflegehilfsmittel - Nützliche Helfer im Pflegealltag

Pflegehilfsmittel erleichtern die häusliche Pflege, lindern die Beschwerden der Pflegebedürftigen und ermöglichen ihnen eine selbständigere Lebensführung.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

BKK VBU Pflegeportal ambulante Pflegehilfsmittel: Frau desinfiziert ihre Hände unter einem Wasserhahn

Wir übernehmen bis zu 40 Euro monatlich für Pflegemittel zum einmaligen Gebrauch. Das sind zum Beispiel:

  • Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch
  • Einmalhandschuhe
  • Mundschutz
  • Desinfektionsmittel

Pflegehilfsmittel für den einmaligen Gebrauch unterstützen private Pflegepersonen bei der häuslichen Pflege. Die Artikel sind über zugelassene Vertragspartner wie Apotheken und Sanitätshäuser erhältlich. Diese rechnen die genehmigten Kosten direkt mit uns ab. Alternativ können Sie die Produkte auch selbst kaufen. Im Anschluss reichen Sie die Belege bei uns ein und wir erstatten Ihnen die Kosten.

Pflegehilfsmittel werden in drei Kategorien unterteilt

  • Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

  • Pflegehilfsmittel für den Mehrfachgebrauch

  • Technische Hilfsmittel

Pflegehilfsmittel für den Mehrfachgebrauch

Für Pflegehilfsmittel zum Mehrfachgebrauch, zum Beispiel waschbare Bettschutzeinlagen, übernehmen wir die tatsächlichen Kosten – ggf. abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung.

Technische Hilfsmittel

BKK VBU Pflegeportal ambulante Pflegeleistungen: Hand eines Rollstuhlfaherers am Reifen

Technische Hilfsmittel vereinfachen die Körperpflege oder unterstützen die Mobilität. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Pflegebett
  • Rollstuhl
  • Gehhilfen
  • Hausnotrufsystem

Technische Pflegehilfsmittel werden meist leihweise zur Verfügung gestellt. Ist das Hilfsmittel keine Leihgabe, leisten Sie nur die gesetzliche Zuzahlung. Der Eigenanteil beträgt in der Regel zehn Prozent, höchstens jedoch 25 Euro. Für Pflegebedürftige bis zum Ende des 18. Lebensjahres entfällt die Zuzahlung.
Ein Hausnotrufsystem wird über den Telefonanschluss in der Wohnung installiert. Die Pflegebedürftigen tragen dann einen Funksender am Körper und können im Notfall direkt Hilfe rufen.

Pflegehilfsmittel beantragen

Der Bedarf an Hilfsmitteln wird in der Regel bei der Begutachtung überprüft. Im Gutachten, das der BKK VBU zugeht, werden die Hilfsmittel also bereits empfohlen. Ein Antrag ist dann nicht mehr erforderlich.

Häufige Fragen

Wie erhalte ich Pflegehilfsmittel?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Pflegehilfsmittel zu erhalten. Entweder werden Pflegehilfsmittel im Gutachten des MDK empfohlen oder der Arzt stellt eine entsprechende Verordnung aus.

Was sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel?

Diese Hilfsmittel erleichtern beziehungsweise unterstützen die Pflege, zum Beispiel Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen und Desinfektionsmittel.

Erhalte ich Pflegehilfsmittel für den täglichen Gebrauch auch ohne Genehmigung?

Nein. Entweder werden Hilfsmittel im Gutachten empfohlen oder ein Arzt verordnet sie.

Muss ich bei den Pflegeverbrauchshilfsmitteln in Vorleistung treten?

Zugelassene Vertragspartner, zum Beispiel Apotheken und Sanitätshäuser, rechnen die Hilfsmittel nach der Genehmigung direkt mit uns ab. Alternativ können Sie die Produkte auch selbst kaufen und die Belege zur Kostenerstattung bei uns einreichen: BKK VBU Pflegekasse, 10875 Berlin.

Welcher Betrag steht mir für die Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, zu?

Die BKK VBU Pflegekasse beteiligt sich bis zu einem Betrag von 40 Euro monatlich. Dafür stellen Sie bitte vorher einen Antrag bei der BKK VBU Pflegekasse.

Übernimmt die BKK VBU Pflegekasse die gesamten Kosten von Hausnotrufsystemen?

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, beteiligen wir uns mit einer monatlichen Pauschale an einem Hausnotrufsystem. Vorab stellen Sie bitte einen Antrag bei der BKK VBU Pflegekasse.

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